Alle Neuigkeiten gibt es hier

Abschlussklassen 2019

Politik & Geschichte zum Anfassen (12.6.2019)

Die Jahrgangsstufe 10 besucht das Verteidigungsministerium und Haus der Geschichte in Bonn

Die drei Abschlussklassen der Sekundarschule Am Berg in Wülfrath besuchten am Mittwoch das Ministerium für Verteidigung sowie das Haus der Geschichte in Bonn. Der Jugendoffizier Elmar Lodwig nahm die drei Klassen, den Schulleiter Reto Stein und die begleitenden Lehrkräfte Jochen Becker, Robert Mergel und Kathrin Schütt herzlich in Empfang und stellte in einem 90-minütigen Vortrag die sicherheitspolitischen Aufgaben Deutschlands in der Welt vor. Was sind UNO, NATO und EU und welche Rolle spielt Deutschlands darin? Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren die Klassen weiter zum Haus der Geschichte auf der Museumsmeile. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Führungen und konnten die erlernten Unterrichtsinhalte mit Fassbarem verbinden. Die Geschichte der Bundesrepublik von 1945 bis heute bildete einen Schwerpunkt. Besonderes Interesse konnten Teile der Berliner Mauer, ein sowjetischer Panzer und ein sieben Meter langes Holzschiff auf sich ziehen. In dem Boot hatten 70 bis 80 Flüchtlinge gesessen, um die gefährliche Reise aus Kriegsgebieten über das Mittelmeer nach Europa anzutreten. Die Klassen resümierten, dass die Exkursion in die Stadt am Rhein ein gelungener Abschluss ihres letzten Schuljahres gewesen wäre.

Berufsfelderkundung Stufe 8 bei der WIPA in Velbert

Kopfarbeit im Bereich Kosmetik und Körperpflege

Bilder von der Karnevalsfeier vom 28.2.19

Bilder von der Schülerdisco vom 18.1.2019

«La journée franco-allemande» an unserer Schule

Anlässlich des „Deutsch-Französischen Tages“ am 22. Januar hat der DELF-Kurs das Foyer in besonderer Weise gestaltet: Jährlich wird an diesem Tag die Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages der beiden Länder im Pariser Élysée-Palast im Jahr 1963 gefeiert. Besonders deutsche und französische Schüler sollen sich angesprochen fühlen und sich für die jeweils andere Kultur und Sprache begeistern.

So ‚begrüßten‘ während der Mittagspause der Eifelturm und das Brandenburger Tor sowie die französische und deutsche Nationalflagge die interessierten SchülerInnen bereits am Eingang des Foyers. Französische Musik sowie leckere Crêpes  ließen etwas vom  «savoir-vivre»  unseres französischen Nachbarlandes erahnen.

Entsprechend groß war der Andrang. Wartezeiten an der ‚Crêpestation‘ ließen sich nicht vermeiden. SchülerInnen sowie LehrerInnen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf.

Diese Veranstaltung sollte sowohl auf die Freundschaft mit Frankreich als auch auf die Notwendigkeit eines vereinten Europa hinweisen.

  

Lernen ohne es zu merken heißt die Devise des «Théâtre Anima».

Spaß an der französischen Sprache und Neugier auf das Fach Französisch machte die Vorstellung von Muriel Camus an unserer Schule am 25. Januar. SchülerInnen der Französisch-Kurse 6fs und 7fs, die sich für Französisch als Fremdsprache entschieden haben und auch solche, die in der fünften Klasse vor der Entscheidung stehen, überließen sich innerhalb kürzester Zeit dem intensiven „Eine-Frau“-Stück und tauchten ganz in die französische Sprache ein. «L´anniversaire de Madame Rose» erzählt die Geschichte von turbulenten Geburtstags-vorbereitungen, die von einer naschhaften Katze und vom Geburtstagskind selbst durch allerlei Ablenkungen auf komische und fantasievolle Weise scheitern.

Muriel Camus führt mit ihrem «Théâtre Anima» deutsch-französisches Jugendtheater in ganz Deutschland auf. Dabei bedient sie sich vieler Register der Theatertechnik. So hatte sie auch diese Inszenierung mit interaktiven Teilen, mit Musik und Tanz, mit Ausflügen in die Zuschauerreihen, mit Puppenspiel sowie mit Sand-(eigentlich Kaffee-) malerei am Projektor bereichert. Das alles gepaart mit dem gestenreichen Spiel Camus‘ und einer Extraportion Komik und Fantasie, ließ die Sprachbarriere gemäß der Devise, zu lernen ohne es recht zu merken, fallen. So tauchten die Zahlen bis 10 in immer neuen Zusammenhängen auf, Körperteile wurden beim akrobatischen Tanz einer Gliederpuppe benannt und die französischen Vokabeln für Schlüsselbegriffe der Geschichte wurden per Geste vom Publikum ein ums andere Mal abgerufen.

Aber auch die Übung, im Stück zu bleiben, selbst wenn nicht alle Vokabeln bekannt sind, konnte hier geprobt werden. Nach dem langen Schlussapplaus und einer gemeinsamen Tanzeinlage mit Schülern nach dem Chanson «Alors on danse» von Stromae stellte sich Madame Camus den Fragen der SchülerInnen.